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Roßwein
und seine Brücken
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Die Roßweiner Muldenbrücken
Unter der steinernen Brücke
Alle Brücken in Roßwein hatten ihre Verkehrsbedeutung.
Die steinerne Muldenbrücke
In ihrer jetzigen Gestalt ist sie ein Bauwerk aus der Zeit von 1933 und wurde 1999 saniert und erweitert. Ihre Vorgänger waren nicht besonders bequem für den Verkehr.
 
 
 

katzbucklig und steil, die alte Brücke aus den Mittelalter
Katzbucklig gebaut, erschwerten steile Auffahrten, zumal von der Stadtseite her, den Übergang, und ihre  geringe  Breite (etwa 4 Meter) ließ nur immer ein Fahrzeug passieren. 
Wie unzulänglich diese Breite und Bauart waren, geht daraus hervor, Die Brücke aus dem Mittelalterdaß z.B. der Postwagen, welcher auf der Brücke einem schwerbeladenen Frachtwagen begegnete, zurückgeschoben werden mußte, weil sich beide Fahrzeuge bei der Auffahrt nicht sehen konnten.


Hohe Kosten für ihre Unterhaltung
Eisgang, Hochwasser und durchlaufendes Flößholz beschädigten sie ständig, der zunehmende Verkehr zehrte an ihr und beträchtliche Geldsummen mußten alljährlich für ihre Unterhaltung aufgebracht werden. 

1840 übernahm der Staat die Brücke
Der Abbruch
Man wird sich dabei alle Hoffnungen auf eine baldige Renovierung gemacht haben. Aber erst im Jahre 1868 erfolgte der Abbruch dieser „gefährlichen Verkehrsanstalt", aber damit auch eines ehrwürdigen Denkmals mittelalterlicher Romantik. 

in 12 Jahren
Die neue Brücke im Wandel
Die neue Brücke erhielt eine Breite von 6,24 Meter für die Fahrbahn und je 85 Zentimeter für die Fußsteige. Man hatte dabei dem stark gestiegenen Fußgängerverkehr wie dem gewachsenen Fahrverkehr Rechnung getragen.
Bald waren auch diese Breitenverhältnisse nicht mehr ausreichend, und schon 12 Jahre später erhielt unsere Muldenbrücke ein neues Gesicht.
Allerdings nur zugunsten der Fußsteige, die man auf 1,27 Meter gängig machte, wodurch sich die Fahrbahn eine Verengung auf 5,40 Meter gefallen lassen mußte.

1933
Noch ein Brückenwandel
In diesem Zustande überdauerte die Brücke die Jahre bis 1933. Sie war dem starken Übergangsverkehr überhaupt nicht mehr gewachsen. Die Fußsteige wurden durch beiderseitige Auskragung auf 2 Meter  und die Fahrbahn auf 7 Meter erweitert. Die gesamte Brücke war also 11 Meter breit.
Weitere Infos:
Stadtverwaltung Roßwein
Markt 4
04741 Roßwein
Tel.: 03 34 22 - 4 66-0
Fax: 03 43 22 - 4 34 81

Alte Muldenbrücke, um 1905
Die Mühlbrücke
Ganz aus Eisen gebaut, in kühnen Bogen und Streben, löste sie eine eiserne Fahr- und Fußbrücke ab, die dem Hochwasser von 1897 zum Opfer gefallen war. Man hatte sie 1880 errichtet. 

Ein hölzerner Steg führte
an der „Amtsmühle" über die Mulde. Alljährlich war dieser neu geschlagen und im Herbst wieder abgebrochen worden, bis dann 1867/68 ein breiter, auch dem Fahrverkehr dienender Holzsteg geschaffen wurde.  Er konnte aber auf die Dauer den Belastungen nicht standhalten.

1994
wurde die Mühlbrücke weggerissen und durch eine Neukonstruktion ersetzt.
Die neue Mühlbrücke von 1994

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